Wer wir sind
Wir stecken selbst in den Schuhen pflegender Eltern und wissen, welche Hürden bewältigt werden müssen. Neben vielen Terminen und Bürokratie ist es vor allem der Kampf um fehlende Teilhabe und Inklusion, der viel Kraft und Energie kostet. Erfahrungsgemäß findet man die besten Tipps im Austausch miteinander und kommt gemeinsam auf die besten Ideen. Unser Ziel ist es mit vielen Anderen Grenzensprenger*innen zum Nach- und Umdenken anzuregen. Wir möchten nicht nur aufklären über Diskriminierung und Ableismus, sondern vor allem durch barrierefreie Projekte Taten sprechen lassen. Unsere Erfahrungen haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind - es ist an der Zeit, die Grenzen im Kopf zu sprengen.
Dabei ist es uns wichtig, nicht ÜBER Menschen die behindert werden zu sprechen, sondern MIT ihnen.
NATALIE SHULTS
"Tanz vorallem aus der Reihe."
Als jüngstes von vier Kindern lernte Natalie schnell, sich mit Durchsetzungsvermögen und einer ordentlichen Portion Charme zu behaupten.
Durch ihre Mutter lernte sie, dass sich wahre Größe dadurch zeigt, wie man mit Anderen umgeht und dass die größte Freude darin liegt, anderen eine Freude zu machen.
Durch ihren Vater lernte sie, was es bedeutet die Wünsche Anderer zu respektieren und sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen.
Durch ihre Familie erfuhr sie, wie wertvoll es ist, in einer heterogenen Umgebung aufzuwachsen und jeden Menschen mit seinen individuellen Stärken, Wünschen und Bedürfnissen wahrzunehmen und wertzuschätzen.
Als zweifache Mutter wurde ihr nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel bewusst, was Hingebung und Leidenschaft bedeutet.
Und als Mutter eines behinderten Kindes hat sie gelernt, dass es nicht die Behinderung ist, welche die Barrieren mit sich bringt - es ist die Gesellschaft. Sie selbst hat es für sich geschafft, alte Denkmuster aufzubrechen und Stigmatisierung zu umgehen. Für authentische Akzeptanz ist es wichtig, die Grenzen im Kopf zu sprengen.
Natalie arbeitet als pädagogische Fachkraft in der kulturellen Bildung und möchte mit den Grenzensprenger*innen zu mehr Teilhabe und Barrierefreiheit beitragen.
RAMONA KERN
Lebenslauf folgt...